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13.02.2013

Gelangensbestätigung – neue Nachweise für EU-Lieferungen ab 01.10.2013


Mit der sogenannten Gelangensbestätigung müssen Lieferanten ab dem 1. Oktober 2013 nachweisen, dass die gelieferte Ware tatsächlich beim Empfänger im europäischen Ausland angekommen ist. Dies muss durch Unterschrift bestätigt werden. Erst damit ist die umsatzsteuerfreie Lieferung möglich. Kann die Gelangensbestätigung nicht vorgelegt werden, kann die Finanzbehörde die Umsatzsteuer beim Absender nachfordern -  es besteht damit ein Steuerrisiko von 19% des Warenwertes

Nach langen Diskussionen hat am 22. März 2013 der Bundesrat eine Neuregelung gegenüber der umstrittenen Fassung der zugrunde liegenden Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung beschlossen. Die Regelungen treten mit einer Übergangsfrist zum 1. Oktober 2013 in Kraft.  

Für die Frage, durch welche Belege der Nachweis zu führen ist, wird wie bislang unterschieden in sogenannte Beförderungsfälle und Versendungsfälle. Für alle genannten Transportvarianten kann der Nachweis der Steuerfreiheit neben dem Vorhandensein eines Doppels der Rechnung durch eine so genannte Gelangensbestätigung geführt werden. 

Eine elektronische Übermittlung ist zulässig. Auf eine schriftliche Signatur kann dann verzichtet werden, wenn erkennbar ist, dass die elektronische Übermittlung im Verfügungsbereich des Abnehmers oder des Beauftragten begonnen hat, bspw. über den verwendeten E-Mail Account des Abnehmers. Wie die Archivierung in diesem Fall zu erfolgen hat, wird voraussichtlich in dem noch ausstehenden Ausführungserlass definiert sein. 

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